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Wir spielen ohne Spielzeug

In der Hasengruppe spürten wir eine gewisse Unzufriedenheit bei den Kindern.
Es gab viel Streit und die Kinder blieben nicht lange bei einer Aktivität.

Wir legen viel Wert auf Partizipation. Daher haben wir mit den Kindern gemeinsam
beschlossen, das Spielzeug in den Urlaub zu schicken. Alle Kinder waren einverstanden
mit der spielzeugfreien Zeit.

Wir haben die Kinder gefragt, warum spielen wir ohne Spielzeug? Die Kinder antworteten:
– “Weil wir nicht so schön spielen.”
– “Wir haben viel Quatsch gemacht.”
– “Wir haben uns oft gestrtitten.”

In Absprache mit dem Team, der Leitung und den Eltern, konnten wir am 14. März 2022 mit den Kindern anfangen gemeinsam das Spielzeug auszuräumen. Es blieben die Möbel und neutrales Material (Röhren, Kisten, Kartons) Tücher und Kissen im Gruppenraum. Bastelmaterial bieten wir den Kindern weiterhin auf Nachfrage an.

Wir möchten bei den Kindern dadurch auf alternative Weise anregen:
– mehr Selbsttätigkeit, Selbstbestimmung und -verantwortung
– Schulung der motorischen Fähigkeiten
– die Pflege von Freundschaften
– Förderung der Sprache
– sich selbst besser kennenzulernen
– was entsteht aus einer Langeweile?
– die Fantasie der Kinder

” Wir haben die Spielsachen “in den Urlaub” geschickt – dann war alles leer!

“Mit allen Tischen haben wir eine große Höhle für alle Kinder gebaut.”



“Man(n) kann sich verstecken im Karton”
“Wir haben einen großen Turm gebaut, größer als wir selbst.”
“Wir haben Hockey mit den Röhren gespielt!”

Wie finden die Kinder die spielzeugfreie Zeit? Das waren die Antworten:
“Höhle bauen ist besser als Spielsachen.”
“Wir basteln tolle Sachen aus Karton.”
“Wir streiten uns gar nicht mehr, das ist schön!”
” Ich darf jetzt der Freund von …. sein.”

Seit Beginn der Aktion finden die Kinder immer wieder neue Möglichkeiten um sich zu beschäftigen. Bisher haben sie noch nicht den Wunsch geäußert die Spielsachen “aus dem Urlaub” zu holen. Und Pädagogen sind begeistern, mit was die Kinder uns immer wieder überraschen.

Jetzt im März läuten bei den “Löwen”die Schneeglöckchen den Frühling ein

Zuerst schauen wir uns das Schneeglöckchen mal genau an.

Es hat eine Zwiebel mit Wurzeln, einen Stil, zwei Blätter und eine weiße Blüte,
die wie ein Glöckchen nach unten zeigt.

Im Morgenkreis lernen wir das Lied “Schneeglöckchen läuten den Frühling ein”.
Dazu lassen wir die Schneeglöckchen-Glöckchen erklingen.

Im Freispiel können die Kinder auf dem Legetablett Schneeglöckchen nachlegen.

Kleine Meise

Die kleine Blaumeise besucht die Krippenkinder.

Katrin von der Musikschule führt in allen Krippengruppen das Lied “Kleine Meise” ein. Wir knüpfen an diesem Thema an, schauen welche Farben die Blaumeise hat, wie sie aussieht und was sie alles hat – Flügel, Augen, Beine, Schnabel. Die kleine Blaumeise ist auf der Suche nach Futter. Die Eltern bringen Vogelfutter mit, damit wir unser Vogelhäuschen befüllen können. Es kommen schon ganz viele Vögel vorbei, die wir beim Fressen beobachten können.

Lied: 

Kleine Meise, kleine Meise, sag wo kommst du denn her?

Suchte Futter, suchte Futter, aber alles war leer. 

Kleine Meise, kleine Meise und was willst du bei mir?

Ein paar Körnchen, ein paar Körnchen und ich dank dir dafür. 

Kleine Meise, kleine Meise, bitte sing mir ein Lied?

 Erst im Frühling, erst im Frühling, wenn das Schneeglöckchen blüht. 

Kleine Meise, kleine Meise, wohin fliegst du nun fort? 

In mein Nestchen, in mein Nestchen, denn schön warm ist es dort.

Vögel im Winter – der Januar in der Giraffengruppe

Im Januar beschäftigten wir uns in der Giraffengruppe viel mit Wintervögeln, insbesondere mit der Blaumeise.

Da wir vom Fenster aus immer wieder kleine Vögel beobachten konnten, fingen wir zunächst an, unser Vogelhäuschen im Garten mit Futter zu bestücken. Später stellten wir sogar selbst Meisenknödel aus Körnern und Kokosfett her und hingen sie anschließend gemeinsam im Garten auf.

Im Morgenkreis lernten wir nicht nur das Lied „kleine Meise“, sondern bauten sogar selbst ein Vogelnest nach, nachdem wir uns ein Buch über Vogelnester angesehen hatten.

Besonders viel Spaß machte es uns, der Geschichte „Vögel im Winter“ aus dem Geschichtensäckchen zu lauschen
und dazu passend die Kreismitte zu gestalten.

Draußen ist es kalt

und weißer Schnee fällt bald.

Die Vögel fliegen hin und her,

und finden bald kein Futter mehr.

Kommt, bauen wir ein kleines Haus

und streuen darin Futter aus.

Für uns’re ganze Vogelschar,

dann kommen sie jetzt jedes Jahr!

Duftende Adventszeit

In der Adventszeit haben die Käferkinder fleißig für ihre
Weihnachtsfeier Plätzchen gebacken.

Sie haben geholfen die Zutaten zu mischen und zu kneten.
Anschließend durften die Kinder die Plätzchen ausstechen.

Wir wünschen allen eine besinnliche Weihnachtszeit,
einen guten und gesunden Start in das Jahr 2022.

Die kleine Raupe Nimmersatt

Die Löwenkinder bearbeiten im Juni die Geschichte der „kleinen Raupe Nimmersatt“. Sie erleben die Geschichte auf vielfältige Weise. Die kleine Raupe schlüpft aus einem Ei und futtert sich durch einige Obstsorten und viele andere Leckereien.

Auch die Kinder dürfen probieren wie Apfel, Birne, Pflaume, Apfelsine, Erdbeere, Schokoladenkuchen, Käse, Würstchen, Gewürzgurke und Melone schmecken.

Im Garten finden wir dann echte Raupen die sich manche Kinder gerne ein bisschen genauer anschauen.

Begeistert und voller Neugier freuen sich die Kinder täglich darauf dass uns die Raupe im Morgenkreis besuchen kommt und sind gespannt was sie heute alles futtert. …

…bis sie sich dann schließlich eines Tages völlig satt und kugelrund einen Kokon baut.

Einige Tage später ist es dann soweit, unser Kokon zappelt und bewegt sich – und dann schlüpft ein wunderschöner, bunter Schmetterling heraus. Wie schön!! Wir freuen uns und spielen im Morgenkreis ‘Schmetterling du kleines Ding’.

Die Kinder die Lust haben dürfen unsere Raupe auf unterschiedliche Weise kreativ verwirklichen.

Im Freispiel haben die „Löwen“ die Möglichkeit mit der Raupe zu Spielen und sie zu Füttern.

Es war ein wirklich tolles Projekt und hat allen viel Spaß gemacht – Klein und Groß!!

Projekt Tiere

Unsere Kinder, welche die Notbetreuung in Anspruch nehmen, wünschten sich ein Projekt zum Thema: Tiere

In einer Kinderkonferenz überlegten sie, welche Tiere sie besonders interessieren. Sie einigten sich schnell, dass Vögel ihr erstes Thema sein soll. Die Kinder überlegten sich Fragen, die wir gemeinsam beantworten wollen.

Frage 1: Warum können Vögel fliegen?

Wir haben ein Experiment dazu durchgeführt.

Luft in Bewegung:

Weitere Aussagen der Kinder:

  • „Vögel haben hohle Knochen“
  • „Sie haben Federn
  • „Sie machen kein Pipi, sie machen Kaka und Pipi gleichzeitig. Das machen Sie im Flug raus!“
  • „Sie verdauen schnell. Da bleibt nicht viel Essen im Bauch.“

Frage 2: Was frisst ein Vogel?

Wir schauen uns verschiedene Vögel – Spatz, Amsel, Specht, Mäusebussard und Fischreiher an. Anhand von Büchern und dem Internet informieren wir uns über ihren Speiseplan.

Die Luftballons stellen die Größe der unterschiedlichen Vögel dar. Wir haben diesen das Fressen der Vögeln zugeordnet.

Weitere Aussagen der Kinder:

  • „Wenn es nicht regnet, dann verdoppelt die Amsel die Würmer. Sie trommelt auf den Boden, so dass der Wurm rauskommt. Der denkt, es regnet. Weil er dann Angst bekommt, dass er ertrinkt, kommt er raus. Und dann erwischt ihn die Amsel.“
  • „Der Specht hackt ein Loch in unseren Pfosten mit seinem Schnabel!!

Frage 3: Wie findet der Vogel sein Fressen?

„Er hat gute Augen – wir brauchen dafür ein Fernglas.“

Wir experimentieren mit dem Fernglas!

Beobachtungen der Kinder:

  • „Da war die Lara so toll groß.“
  • „Weil man so vergrößert.“

Weitere Aussagen der Kinder:

  • „Er kann gut riechen; der kann die Würmer riechen!“
  • „Bei uns muss es direkt vor der Nase sein.“
  • „Er kann gut hören.“

Experiment: Ab wann hört ihr Töne und Geräusche?

  • „Er hört, wenn die Maus rausschnellt.“
  • „Er hat ganz kleine Ohren.“
  • „Er kann aus großer Entfernung die Beute hören.“

Zum Schluss haben die Kinder aus Tannenzapfen und Federn bunte Vögel gebastelt.