Keiner ist zu klein, um ein Helfer zu sein! Erste-Hilfe mit Kindern

Unfälle können immer und überall passieren. Es ist folglich keine Seltenheit, dass Kinder in den entscheidenden ersten Minuten als Einzige vor Ort sind und selbst helfen oder Hilfe holen müssen.

Unser Ziel war es die Kinder ans Thema “Helfen” angstfrei heranzuführen.

Mit Hilfe von Kamischibai-Bildern wurden “Unfälle” nachgestellt, mögliche Hilfe-Möglichkeiten besprochen und das Vertrauen der Kinder in sich gestärkt.

Denn: Keiner ist zu klein, um zu helfen!

Mit dem Trau-Dich-Programm, entwickelt vom Bay. Roten Kreuz, hat Birgit die Aufmerksamkeit der Kinder auf Unfallverhütung und Erste Hilfe gelenkt.

Einige erzählten sehr aufgeregt von Ihren eigenen Erlebnissen und Erfahrungen.

Ziel der Aktion war es, die Kinder für Gefahren und deren Quellen zu sensibilisieren; ihnen das Vertrauen und die Fähigkeiten mitzugeben, in Unfall- und Notsituationen sicher aufzutreten und sich zu traun zu handeln.

Es wurde vielfältig geflastert, verbunden und geübt. Als Highlight kam der Krankenwagen vor Ort. Mit großen Augen und Respekt wurde er von innen und außen begutachtet.

Gut gerüstet starten die Kinder so in den Sommerurlaub und müssen hoffentlich ihre Fähigkeiten nicht beweisen.

Dies war das Neueste aus der Bärengruppe

Wir spielen ohne Spielzeug

In der Hasengruppe spürten wir eine gewisse Unzufriedenheit bei den Kindern.
Es gab viel Streit und die Kinder blieben nicht lange bei einer Aktivität.

Wir legen viel Wert auf Partizipation. Daher haben wir mit den Kindern gemeinsam
beschlossen, das Spielzeug in den Urlaub zu schicken. Alle Kinder waren einverstanden
mit der spielzeugfreien Zeit.

Wir haben die Kinder gefragt, warum spielen wir ohne Spielzeug? Die Kinder antworteten:
– “Weil wir nicht so schön spielen.”
– “Wir haben viel Quatsch gemacht.”
– “Wir haben uns oft gestrtitten.”

In Absprache mit dem Team, der Leitung und den Eltern, konnten wir am 14. März 2022 mit den Kindern anfangen gemeinsam das Spielzeug auszuräumen. Es blieben die Möbel und neutrales Material (Röhren, Kisten, Kartons) Tücher und Kissen im Gruppenraum. Bastelmaterial bieten wir den Kindern weiterhin auf Nachfrage an.

Wir möchten bei den Kindern dadurch auf alternative Weise anregen:
– mehr Selbsttätigkeit, Selbstbestimmung und -verantwortung
– Schulung der motorischen Fähigkeiten
– die Pflege von Freundschaften
– Förderung der Sprache
– sich selbst besser kennenzulernen
– was entsteht aus einer Langeweile?
– die Fantasie der Kinder

” Wir haben die Spielsachen “in den Urlaub” geschickt – dann war alles leer!

“Mit allen Tischen haben wir eine große Höhle für alle Kinder gebaut.”



“Man(n) kann sich verstecken im Karton”
“Wir haben einen großen Turm gebaut, größer als wir selbst.”
“Wir haben Hockey mit den Röhren gespielt!”

Wie finden die Kinder die spielzeugfreie Zeit? Das waren die Antworten:
“Höhle bauen ist besser als Spielsachen.”
“Wir basteln tolle Sachen aus Karton.”
“Wir streiten uns gar nicht mehr, das ist schön!”
” Ich darf jetzt der Freund von …. sein.”

Seit Beginn der Aktion finden die Kinder immer wieder neue Möglichkeiten um sich zu beschäftigen. Bisher haben sie noch nicht den Wunsch geäußert die Spielsachen “aus dem Urlaub” zu holen. Und Pädagogen sind begeistern, mit was die Kinder uns immer wieder überraschen.

Jetzt im März läuten bei den “Löwen”die Schneeglöckchen den Frühling ein

Zuerst schauen wir uns das Schneeglöckchen mal genau an.

Es hat eine Zwiebel mit Wurzeln, einen Stil, zwei Blätter und eine weiße Blüte,
die wie ein Glöckchen nach unten zeigt.

Im Morgenkreis lernen wir das Lied “Schneeglöckchen läuten den Frühling ein”.
Dazu lassen wir die Schneeglöckchen-Glöckchen erklingen.

Im Freispiel können die Kinder auf dem Legetablett Schneeglöckchen nachlegen.