Jahresarchiv: 2019

Wir haben in der Adventszeit eine Jesusgeschichte gehört. Sie heißt „Marias kleiner Esel“ und wurde von Gunhild Sehlin geschrieben.

Kinder aus der Hasengruppe haben Bilder dazu gemalt und erzählen die Geschichte:

Dass ist Maria und der Esel am Brunnen. Der Esel ist faul und sieht struppelig aus. Maria findet den Esel schön. Die anderen Esel sagen:
„Das ist der faulste Esel Nazareths.“ Sie mögen ihn gar nicht.

Der Esel hat einen Splitter im Fuß.  Maria hat ihn herausgezogen. Der Esel hat ruhig gehalten und nicht getreten. Der Bauer verkauft den faulsten Esel der Welt. Josef will den Esel Maria schenken, weil die Last für sie zu schwer ist. Er kauft den Esel als Überraschung.

Die Tiere stehen auf der Wiese. Aber was ist das, da kommt ja eine Schlange. Die Baby-Schafe erschrecken. Die Schlange sagt „Ihr braucht keine Angst vor mir zu haben. Marias Kind kann ohne Gefahr mit Schlangen spielen.  Auf Marias Hof fügt kein Lebewesen einen anderen Böses zu.“

Im Stall stehen die Schafe, eine Ziege und der Esel. Sie wollen dem Esel ein Geheimnis verraten „Bald bekommt Maria ein Kind.“ Da sind Judith, Maria und Josef, sie ernten Feigen, Oliven und Trauben. Maria und der kleine Esel helfen Judith. Alle sechs Körbe stehen auf der Weide. Maria, Josef und der kleine Esel haben der alten Judith bei der schweren Arbeit geholfen – ohne sich auszuruhen.

Josef hat den Kaiser gehört, sie müsse nach Bethlehem reisen; weil jeder in seiner Geburtsstadt gehen soll. Sie haben Sachen gepackt fürs Jesu-Baby und auf den Esel geschnürt. Die Tiere haben sie zurückgelassen. Die alte Judith und die Schwester von Maria passen auf. Bei ihrer Reise müssen sie einen breiten Fluss überqueren. Der Engel winkt den Esel zu sich. Nur der Esel kann ihn sehen. So kommen sie sicher über den Fluss.   

Maria und Josef wissen nicht, dass in dieser Höhle Räuber wohnen. Die Räuber lassen sie herein. Aufeinmal hat Josef ein schlechtes  Gewissen, weil ein Räuber ein Schwert in der Hand hält. Maria redet so lange auf den Räuber ein, bis sie sich angefreundet haben. Dann erzählt Maria, dass sie bald ein Baby bekommt;  reicht jedem Räuber ein Hemdchen, das sie wissen, dass bald das Baby auf die Welt kommt. Nun gehen sie schlafen. Die Vögel aus Nazareth sind mitgeflogen und zwitschern.

Die Hirten sind auf der Weide. Sie haben sich in einer Nacht um Maria, Josef und den kleinen Esel gekümmert.  Jetzt sind sie in Bethlehem angekommen. Vor Bethlehem steht ein großes Tor; davor steht  ein Wächter. Maria und Josef müssen dem Wächter sagen, wie sie heißen und warum sie da sind. In Bethlehem finden sie kein Zimmer. Sie dürfen in einem Stall übernachten.

In der besonderen Nacht bekommt Maria ihr Kind. Es ist Jesus.

Tiere dieser Welt

Die Löwengruppe beschäftigt sich in der Herbstzeit, im Rahmen des diesjährigen Jahresthemas unserer Einrichtung „Tiere dieser Welt“,
mit der Eule.

Im Morgenkreis besucht uns die Eule „Uhu“. Wir betrachten sie genau.
Wie sieht so eine Eule aus?
Sie hat große Augen, Pinselöhrchen, einen Schnabel, zwei Flügel,…

Sie hat uns ein Fingerspiel mitgebracht:

Die Eule

Aus einem dunklen Astloch
da schaut die Eule raus.
Mit ihren großen Augen
 schaut sie aufs Land hinaus.
Sie sucht sich was zu Essen.
Was sucht sie sich denn aus?
Ihr werdet`s kaum erraten,
sie sucht sich eine Maus!!
Wenn alle Kinder schlafen,
dann ruft sie ihnen zu:
„Schlaft wohl ihr lieben Kinder!

Uhu, uhu, uhu!“

Unsere Kinder lieben es und hören ganz gespannt zu. Sie versuchen die Bewegungen mitzumachen. Bei einigen klappt das schon ganz gut.

Im Freispiel dürfen die Kinder mit „Uhu“ spielen – und sie wird auch ganz gerne mal genau untersucht:

Wer möchte darf seine eigene Eule basteln. Wir reißen Schnipsel aus Transparentpapier und kleben sie auf einen vorgefertigten Eulenkörper. Mit unseren Händen drucken wir die Flügel….

Wir wünschen allen ein tolles 1. Schuljahr

Die letzten Wochen vor den Sommerferien waren für unsere Vorschulkinder sehr aufregend.

Viele Ausflüge machten das letzte Kindergartenjahr noch spannender.
Ob Wildparkbesuch Bad-Mergentheim, Vorschulübernachtung,
Würzburger Teddyklinik oder ein Besuch von der Polizei zwecks Verkehrserziehung. 

Spannende Technik im Polizeieinsatzbus

Kürbisernte

In unserem Garten sind endlich die lang ersehnten Kürbisse reif. Wir ernsten sie und kochen daraus eine leckere Kürbissuppe. Beim gemeinsamen Mittagessen lassen wir uns die Suppe mit den mitgebrachten Wienerle und Backerbsen gut schmecken.

Eigenanbau

Auf frischer Tat ertappt!

An einem Vormittag im Kindergarten passierte es, es war klein, schwarz, hatte eine rosa Nase und zwei Schaufelhände.

Und das Beste, es lebte in unserem Hochbeet. Wir ewischten ihn – einen Maulwurf – auf frischer Tat beim Umgraben.

Das war ein tolles Erlebnis!

Aufgeschreckt vom Gießwasser

Schultüten für unsere Schulkinder

Die Vorschulkinder haben vor den Sommerferien noch eine wichtige Aufgabe. Sie dürfen ihre Schultüten selbst kreieren. Dies ist ein langwieriger Prozess. Welche Farbe passt zu meiner Büchertasche? Welches Lieblingstier? Welches Lieblingsfahrzeug?

Dieses Jahr liegen inder Bärengruppe Einhörner, Meerjungfrauen, Katzen und Flugzeuge im Trent. Mit den Kindern wird eine passende Schablone gesucht und dann kann das Basteln beginnen.

Zuerst entsteht der Körper aus Wellpappe. Danach kommt der Name, wobei Glitzer nicht fehlen darf! Mit den Schablonen dürfen die Kinder ihr eigenes Motiv aufzeichnen, ausschneiden, aufkleben und schmücken.

Am Ende wird alles mit der Heißklebepistole befestigt. Um das Krepppapier kommt eine Kordel, die die Kinder selbst herstellen dürfen. So entsteht in vielen kleinen Schritten eine wunderschöne, individuelle Schultüte.

Perfekt für den 1. Schultag unserer großen Vorschulkinder.

Projekt Weltall

Unsere Kinder interessieren sich für das Thema Weltall. Sie überraschten uns mit ihrem Fachwissen, brachten Bücher dazu mit und unterhielten sich untereinander angeregt über dieses Thema.

Das nahmen wir zum Anlass ein Projekt daraus zu machen. Einige Kinder bildeten eine Gruppe, die verschiedene Aktivitäten planten.  Zuerst tauschen sie sich untereinander aus. Sie überlegten gemeinsam, was sie gestalten, spielen und erleben wollten – sozusagen die Projektplanung.

Zu Beginn bastelten sie Raketen aus verschiedenen Materialien. Diese zierten lange Zeit unseren Gruppenraum. Viel Spaß hatten sie „echte“ Helme aus Pappmache herzustellen. Ein Vater druckte passende Aufkleber dafür aus, mit dem die „Raumfahrer“ ihre Helme verzierten.

Astronautenhelme aus Pappmasche mit Aufkleber

Damit sie ihre Ideen und Phantasien ausleben konnten, gestalteten wir zusammen eine Weltraumstation. Daraufhin unternahmen die Kinder viele Flüge ins All zu Ihrer Raumstation.

unbemannte Weltraumstation

Um den Kindern den Weltraum zu erklären und näher zu bringen, gestalteten wir aus verschieden großen Bällen und Pappmache ein Planetensystem.

Planetensystem

Die Kinder hörten sich viele Geschichten an, schauten Fachbücher durch und lernten in einem Bewegungsspiel  zum Raketenstart. Den Abschuss ihres Projektes feierten wir mit einem selbstgebackenen Kuchen einer Mutter.

Freude über die Wunder der Erde

Mutter Erde hat für die Löwengruppe einen Blumentopf mitgebracht. Die Kinder gießen jeden Tag und stellen den Topf dann ans Fenster zur Sonne.

Nach ein paar Tagen entdeckten wir schon kleine gelbe Blüten und nach dem Wochenende war die Blume schon richtig groß geworden.

Wir haben die Erde und die Pflanze gefühlt, genau angeschaut und daran gerochen.

Achtsamkeit beim Blumengießen

Körperwahrnehmung

In der Krippe ist gerade das Thema Körperwahrnehmung aktuell.
Wir haben uns schon gemessen, gewogen, den Kopf genau angeschaut.
Auch den Rest des Körpers werden wir noch betrachten.

Was können wir mit den Augen sehen?

Wie schmeckt der Zitronensaft?
Hören unsere Ohren ganz leises Rascheln?
Wie riecht eine Orange?

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